Zweisicht statt Einsicht

zug

Ein Morgen ohne Sonne,
dunkle Dämmerung erdrückt den Raum.
Träge treibt eine fade Helligkeit herein.
Meine Gedanken liegen müde im Bett.
Nur langsam finden meine Beine den Weg des Alltäglichen.
Die Schwere einer distanzierten Normalität
verschlingt jegliche Motivation.
Dabei zerrinnt der Tag, die Woche, das Jahr.
Funktionalität ist Trumpf,
Pünktlichkeit, Punkte abhaken.
Ich stehe nicht auf meiner Liste.

Endlich aufwachen, in mir selbst sein,
mich erleben dürfen, heute, morgen
und mit Blick auf ein weiteres Jahr,
nicht nur für einen Nachmittag, nicht nur für einen Abend.

Alleine geht das nicht.
Helles, atmendes, waches Leben steht auf vier Beinen
und denkt mit zwei Körpern,
die sich mögen
und fest in den Armen halten.

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