Drüben

elbe
Schienenblockaden blockieren nicht,
wenn mein Herz leise lächelt und mein Körper summt.
Die Armbanduhr schläft.
Ein Blick, ein Wort und wir knüpfen nahtlos an,
wo wir stehengeblieben waren, einfach so.
Spätestens am Fluss setzt uns der Fährmann an ein anderes Ufer.
Zurückgebliebenes war jetzt unwichtig.
Wir aber steigen an verträumten Heimen jung hinauf in eine große Laube.
Gedanken tauschen sich aus,
einem Lächeln folgt ein Lachen,
verstehen und zuhören,
Zuneigung, wechselseitiges Annehmen in naher neuer Vertrautheit.
Was für ein Dahinfließen,
eintauchen in Erinnerungen,
gemeinsames Sehen.
Ich fühle ein Licht in mir strahlen,
das auch dann noch tanzt,
wenn das alte in Dämmerung gehüllte Ufer
uns zurückholt.

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